Institutions
Theateraufführung am 1.12.2011 um 19.30 Uhr
Schulfest der JOS am 4. September 2011
Gesamtelternkonferenz am 14.06.2011 PROTOKOLL
TOP 1 Projekte an der JOS
CITYARTS
Herr Althaus und Frau Thomasius stellen das Projekt „Pieces for Peace“ für die JOS vor: Was ist Frieden?
- „Pieces for Peace“ ein weltweit umgesetztes Projekt, in dem SchülerInnen/ Kinder ihre Vorstellung von Frieden zeichnen, malen, collagieren
- Tsipi Ben- Haim, Kuratorin und Artistic Director, setzt dieses Projekt in den verschiedenen Ländern um
- In der GEV wird die Idee, auch an der JOS 1-2 Projekttage zum Thema zu verwenden und sich an CITYARTS zu beteiligen (mit einer Auswahl von SchülerInnen), einstimmig angenommen
- Unterstützt in der Finanzierung, Organisation und als Forum für eine anschließende Ausstellung wird die Arbeit in Berlin von der ALLIANZ (Pariser Platz)
- Ausgewählte Bilder kommen in die Weltausstellung, mit den gesammelten Kunstwerken lassen sich im Nachgang z.B. Kalender, Schulpostkarten o.ä. herstellen
- Informationen unter www.Cityarts.org
MÜLL
Frau Berhanu referiert das Projekt Müllvermeidung/ Mülltrennung, welches von den zwei 8. Klassen der JOS durchgeführt wird
- Betreuung: F.U.N.pack (die JOS ist eine der Pilotschulen)
- Präsentation der 8. Klassen mit F.U.N.pack am 21.6.2011 um 10.45 h in Raum 309; außerdem wird es diesbezüglich 1 UE für die neuen 5./7. Klassen geben
- Im nächsten Jahr wird das Projekt mit einer Klasse weitergeführt
TOP 2 Termine
Bundesjugendspiele 23.6.2011
- Theatergruppe der TUSCH/JOS Initiative zeigt ihre Aufführung am 21.6.2011 um 19.30 h in der AULA der Jos und am 26.6.2011 im Theater 89 in der Torstrasse 216
- 15.6.2011 / 16 Uhr Kennenlern- Nachmittag der „Neuen“:
- es gibt zwei 7. Klassen a ca. 20 Schüler und eine 5. Klasse a ca. 18 Schüler
- 1.-3. Abiturfach Nachprüfungen am 21.6.2011
- Mündliche Prüfung MSA am 17.6.2011
TOP 3 Jahresschrift
Fr. Cornelius berichtet, dass der Zulauf an Anzeigen zur Finanzierung der diesjährigen Jahresschrift begrenzt war, aber ein Anfang. Auflage: 250 Stück/ 5,oo €
- Es gab 9 Anzeigen, davon allein 3 aus derselben Familie
- Der Förderverein unterstützt den Druck mit einem Betrag von ca. 125,00 €
TOP 4 Israelfahrt
- Die Israelfahrten werden künftig- wie schon bekannt- mit den 8. Klassen statt finden und lt. Beschluss der Schulkonferenz (aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre) werden nur jene SchülerInnen teilnehmen, welche über die entsprechenden sozialen Kompetenzen verfügen
- „nicht jeder muß mit“
TOP 5 Austauschschüler für die JOS
- Der Rücklauf an Gastfamilien der JOS für die Austauschschüler der Leo- Baeck- Schule (Oktober 2011,im Anschluss an die Herbstferien (Sukkot), 7-10 Tage) ist sehr gering (5 Familien), obschon im Vorfeld der diesjährigen Israelreise die Eltern hier mit ihrer Unterschrift einem solchen Austausch im Gegenzug zu der geleisteten finanziellen Unterstützung der Stiftung und auch als Zeichen der Verbundenheit generell zugestimmt haben… es wäre schön, wenn sich noch mehr Familien bereit erklären können, ein Kind aufzunehmen (Kontakt: Fr. Otterbach)
TOP 6 Schulfest 2011
- Diesjähriges Schulfest am 4.9.2011 /11.00 h
- Zum Schuljahresbeginn werden noch genaue Informationen folgen
- Welche Klasse übernimmt was?
- Bitte die Preise für die Tombola (Kontakt: Fr. Cornelius) nicht so spät abgeben!!
Aktuelles
Authentic Israel - mehr als 100 Schüler kamen begeistert aus Israel zurück
Wenn in der Facebook-Statuszeile Berliner Jugendlicher nur eine immer kleiner werdende Anzahl von Tagen erscheint, so mag man vermuten, dass Ferien vor der Tür stehen. Findet man darüber hinaus noch »I love Israel«-Logos auf besagten Profilen, ist klar,dass es sich hier nicht um einen profanen Feriencountdown handeln kann.
Im März fanden sich diese und ähnliche Statements auf zahlreichen Profilen von Schülern der Jüdischen Oberschule (JOS) – denn vor, während und nach den Pessachferien machten sich mehr als 100 Schüler zweier Jahrgangsstufen in drei Reisegruppen auf, um das Land zu erkunden und ihre Hebräischkenntnisse zu vertiefen.
Seit Gründung der JOS 1993 wurde immer wieder darüber diskutiert und seit 2007 wird sie unter Federführung von Rina Otterbach, Fachleiterin Hebräisch, auch jährlich realisiert: DIE Israelreise der 10. Klassen. In diesem Jahr erstmals dabei und der Grund für die Verdopplung der Teilnehmerzahlen: die gesamte achte Jahrgangsstufe. Aufgrund der Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre und der Hoffnung auf mehr Nachhaltigkeit des Sprachkurses in Israel beschlossen die Schulgremien 2009, dass zukünftig die 8.Klassen auf Studienreise gehen und die 10. Klassen Gedenkstätten in Polen besuchen.
In der Übergangsphase des laufenden Schuljahres sollten aber beide Jahrgangsstufen reisen und Israel auf ganz unterschiedliche Art erleben. Neben dem Hebräischunterricht im Ulpan bildet der Schüleraustausch eine wesentliche Konstante der Reise. In Zusammenarbeit mit dem Leo Baeck Education Center in Haifa finden Begegnungen mit israelischen Jugendlichen statt, denen die Berliner ihre Schule und ihre Stadt dann beim Gegenbesuch im Herbst zeigen werden. Durch die enge Kooperation mit Henry Jacubowicz vom »Authentic Israel«Reisebüro gelingt es jedes Jahr wieder, den Berliner Jugendlichen möglichst viele Seiten Israels zu zeigen. Dazu gehören natürlich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wobei der Besuch an der Klagemauer immer einer der unbestrittenen Höhepunkte ist.
Aber auch die Vielfalt der israelischen Geografie sollten die Schüler erleben und neben Wüste und Strand zeigten sich viele vom Besuch im Golan begeistert: »Ich war schon oft bei meiner Familie n Israel, aber im Golan noch nie. DieseWeite hat mich sehr begeistert«, schwärmte ein Zehntklässler. Andere halten die Übernachtung »wie bei Beduinen« für den Höhepunkt der Reise, denn »wir haben alle in einem Zelt geschlafen (Jungen und Mädchen getrennt) und abends völlig selbstständig ein Lagerfeuer gemacht, das hat uns als Gruppe noch mehr zusammengeschweißt«. Dass sie angesichts der vielen neuen Eindrücke den Hebräischunterricht fast ganz vergaßen, lag sicher auch daran, dass es zunehmend normaler wurde, seine individuellen Sprachkenntnisse im Alltag anzuwenden, Cola und Pizza in der Landessprache zu bestellen oder den Busfahrer über sein Leben als Beduineauszufragen. Dass die Jugendlichen, die sich auf dem Markt in Tel Aviv schon traditionell mit Israel-Shirts in allen Varianten eindecken, eine etwas weniger idealistische Sicht auf die Multikulti-Gesellschaft Israels entwickeln, ist eins der Anliegen der israelischen Madrichim, die jede Reise begleiten.
In abendlichen Feedbackrunden wurden Erwartungen und Eindrücke diskutiert und auch die weniger strahlenden Seiten des Lebens in Israel thematisiert. Die 10. Realschulklasse erfuhr so zum Beispiel einiges darüber, dass Kriminalität und Gewalt ein zunehmendes Problem unter israelischen Jugendlichen ist. Im Ergebnis dieser Gespräche entstand spontan die Idee, etwas tun zu wollen und so öffneten die Jugendlichen ihre private Reisekasse und sammelten 500 Schekel, um diese an »ELEM – Youth in Distress«, eine gemeinnützige Organisation für weggelaufene, obdachlose und vernachlässigte israelische und arabische Jugendliche in Notlagen zu spenden. Auf den eingangs erwähnten Facebook-Profilen finden sich jetzt unzählige Fotos mit lachenden Jugendlichen an den unterschiedlichsten Orten in Israel, die der beste Beweis für eine gelungene Klassenreise sind. Und auch Schulleiterin Barbara Witting, die die achten Klassen auf ihrer Reise begleitete, spricht von einem Riesenerfolg, der in den nächsten Wochen in der Schule nicht nur im Hebräischunterricht das Hauptgesprächsthema sein wird.
Hauke Cornelius
Interkonfessionelle und interkuturelle Begegnungen der Jüdischen Oberschule im Schuljahr 2009/2010
Schülerprojekt mit der Hermann-Hesse-Oberschule (Gymnasium aus Berlin-Kreuzberg) zum gegenseitigen Kennenlernen von jüdischen, christlichen und muslimischen Schülern;
Besuch einer Schülergruppe (12. Klasse) des Arche-Gymnasiums in Soest (NRW) unter Leitung des protestantischen Pfarrers Kluft, der Hebräischunterricht erteilt und seinen Schülern jüdisches Leben in Berlin nahe bringen möchte. (alle 2 Jahre)
Albrecht-Dürer-Oberschule (Berlin-Neukölln) Thema: „Interreligiöse Zusammenarbeit“
Hugo-Gaudig-Oberschule (Berlin-Tempelhof) Thema: „Die Kommerzialisierung von religiösen Feiertagen am Beispiel von Weihnachten, Chanukka und Zuckerfest“
Kollegium St. Michael (Schweiz) Thema: „Das Leben an historisch belasteten Orten am Beispiel der Jüdischen Oberschule in Berlin“
Jac P. Thijsse College Castricum (niederländ. Gesamtschule) Thema: „Jüdische Geschichte in Berlin“
Begegnung mit dem Frauenzentrum der ev. Sophiengemeinde; Vortrag zum Thema:„Jüdische Oberschule und Jüdisches Leben in Berlin)
Begegnung mit dem OSZ Banken und Versicherungen (Berlin-Mitte) zum Thema: „Christlicher, jüdischer, muslimischer Dialog“
Gemeinsame Israelfahrt von Schülern der 11. Klasse mit dem Evang. Gymnasium zum Grauen Kloster und dem Canisius-Kolleg (alle 2 Jahre)
JährlicheTeilnahme am „Quiz der Religionen“ im Rahmen der Interkulturellen Woche:
Teilnehmer in 2009: Jüdische Oberschule, Evang. Gymnasium zum Grauen Kloster, Kathol.Schule Liebfrauen, Heinrich von Kleist –Gymnasium
Jährliche Teilnahme einzelner Schüler der Jüdischen Oberschule an einer europäischen Jugendbegegnung und der offiziellen Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestages zum 27. Januar (Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz)
Besuch der Neuen Nikolaischule (Gymnasium) Leipzig Thema: „Interreligiöse Begegnung“
Jährliche Teilnahme der Jüdischen Oberschule am Wettbewerb und der interkulturellen Veranstaltung des Abgeordnetenhauses zum 27. Januar (Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz); in diesem Jahr war der Beitrag der Jüdischen Oberschule ein Musikvideo zum Thema: Kein Platz für Rassismus
Beteiligung am Projekt HÖRPOL:
Jugendliche unserer Schule haben zusammen mit anderen Jugendlichen aus Berlin unter Leitung von Hans Ferenz Audioaufnahmen erstellt. In unserem Fall ist es vor allem die Station "trotzdem", die die JOS und ihre Geschichte thematisiert: "HÖRPOL - Erinnerungen für die Zukunft" ist eine Audioführung für Jugendliche durch Berlin-Mitte, über Jüdische Geschichte, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit - ergänzt durch begleitende Unterrichtsmaterialien ab Klasse Neun, für alle Schultypen (Hauptschule bis Gymnasium und berufsbildende Einrichtungen).
Gewinn für die Jüdische Oberschule
Eine freudige Nachricht: Beate Nicolaus, Mutter an der Jüdischen Oberschule, hat in einem Fotowettbewerb der Berliner Wasserbetriebe gewonnen.
Hauptgewinn: 1 von 10 Wasserspendern Typ "Soda Jet" im Wert von 1.000 Euro. Der wird jetzt als freundliche Spende von Frau Nicolaus in unserer Schule aufgestellt. Wir bedanken uns sehr!











