Synagogen in Berlin

Seit der Zerstörung des Tempels in Jerusalem versammeln sich Juden in der Beth Knesset (hebr.: Haus der Versammlung) oder Synagoge (griech: sich versammeln), um gemeinsam zu beten. Im Gegensatz zu Kirchen ist eine Synagoge allerdings kein geweihter Raum. Und so trifft man sich dort auch, um Veranstaltungen abzuhalten oder um sich mit anderen Gemeindemitgliedern auszutauschen.
Fast jedes Gebäude kann zu einer Synagoge werden, wenn es gewissen Anforderungen gerecht wird. Nötig für ein gemeinsames Gebet ist ein Minjan - eine Gruppe von mindestens zehn jüdischen Männern über 13 Jahren.

Je nach Ritus und Zugehörigkeit zu einer Strömung des Judentums sitzen die Frauen in der Synagoge getrennt von den Männern: auf einer Empore über, seitlich im eigenen Bereich neben oder durch eine durchsichtige Barriere abgetrennt hinter den Männern. In den egalitären Synagogen sitzen Männer und Frauen zusammen.

Unsere Einheitsgemeinde bietet in acht Synagogen viele verschiedene Riten an wie aschkenasisch-orthodox, sefardisch-orthodox , liberal-egalitär oder konservativ.
In der genauen Übersicht über unsere Synagogen finden sie weiterführende Informationen und interessante geschichtliche Daten.

Termine und Veranstaltungen der Synagogen finden Sie im Kalender.

Aktuelles zu den Synagogen finden Sie hier.

Den Turnus der Gottesdienstzeiten finden Sie hier.

Führungen in der Synagoge sind nach vorheriger Anmeldung eingeschränkt möglich. Die Anfragen richten Sie bitte an die Kultusabtelung: kultus@jg-berlin.org

Adresse & Kontakt

Kultusverwaltung

Fasanenstraße 79/80
10623 Berlin
Tel.: (0 30) 88 02 8-147
Fax: (0 30) 88 02 8-182
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Ansprechpartner

Ella Volodarskaya (0 30) 88 02 8-147

Öffnungszeiten

Mo (nur Sterbefälle) 8:00 – 13:00

Di - Fr 9:00 – 13:00

und nach Absprache

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