Judentum
Sukkat Schalom
reform-egalitär
Schon kurz nach dem 4. Juli 1945, als die US-Streitkräfte nach Berlin kamen, wurde – zunächst in einem villenähnlichen Gebäude Unter den Eichen 78/79, dann, seit 1957, in einem Neubau im Hüttenweg 46 – ein Chaplain Center eingerichtet: ein interreligiöses Zentrum mit einer Synagoge, einer katholischen und einer protestantischen Kirche. Die jüdischen Gottesdienste wurden von Rabbiner Louis Fischer (er starb 1992) und Oberkantor Estrongo Nachama abgehalten, bis das Zentrum nach dem Abzug der US-Truppen aus Berlin im Jahre 1994 geschlossen wurde. Im Herbst 1999 war es dann Albert Meyer, der als das Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin die Initiative ergriff, in den inzwischen wiedereröffneten Räumlichkeiten erneut jüdische Gottesdienste abzuhalten. Der Eröffnungsgottesdienst am 17. September 1999 wurde in Anwesenheit von drei Generationen der Nachamas, Oberkantor Estrongo, Rabbiner Andreas und Kantor Alexander Nachama abgehalten. Die Festpredigt hielt Rabbiner Nathan Peter Levinson, der Anfang der fünfziger Jahre als Berliner Rabbiner das Chaplain Center mitbetreut hatte.
Quelle: "Jüdische Orte in Berlin", Andreas Nachama/Ulrich Eckhardt
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Sukkat Schalom
Hüttenweg 46
14195 Berlin
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Kabbalat Schabbat 19:30
Schabbat Schacharit 10:00